Einkauf & Logistik
Speditionskaufmann: Aufgaben, Gehalt und Anforderungen
Speditionskaufleute organisieren nationale und internationale Transporte, von der Angebotskalkulation bis zur Zollabwicklung.
Speditionskaufleute sind die Organisatoren des Güterverkehrs: Sie planen Transporte per Lkw, Bahn, Schiff oder Flugzeug, kalkulieren Frachtangebote, beauftragen Frachtführer und behalten Sendungen bis zur Zustellung im Blick. Dazu gehören auch Frachtpapiere, Zollformalitäten und die Kommunikation mit Kunden, Fahrern und Partnern im Ausland. Wer diesen Beruf ausübt, jongliert täglich mit Terminen, Kosten und kurzfristigen Änderungen.
Gebraucht werden Speditionskaufleute bei Speditionen und Logistikdienstleistern, aber auch in den Versandabteilungen von Industrie- und Handelsunternehmen. Talnovia vermittelt regelmäßig Positionen in diesem Bereich: für Kandidaten kostenlos und diskret, für Unternehmen mit einer geprüften Vorauswahl statt ungefilterter Bewerbungsflut.

Gehalt als Speditionskaufmann (2026)
34.000 € bis 44.000 €
Jahresbrutto in Vollzeit, bundesweiter Orientierungswert. Je nach Region, Erfahrung und Unternehmensgröße sind Abweichungen normal.
Typische Aufgaben
- Transporte planen und disponieren, national und international, über verschiedene Verkehrsträger
- Frachtangebote kalkulieren und Frachtraten mit Frachtführern und Reedereien verhandeln
- Fracht- und Begleitpapiere erstellen, Zoll- und Exportformalitäten abwickeln
- Sendungen verfolgen und bei Verspätungen oder Schäden Lösungen organisieren
- Kunden zu Laufzeiten, Kosten und Transportalternativen beraten
- Reklamationen und Schadensfälle mit Versicherungen und Partnern klären
Das bringen Sie mit
- Abgeschlossene Ausbildung als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung oder vergleichbar
- Sicherer Umgang mit Speditionssoftware und den gängigen Office-Programmen
- Grundkenntnisse in Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, je nach Position vertieft
- Gutes Englisch für die Kommunikation mit internationalen Partnern
- Organisationstalent und Ruhe, wenn mehrere Sendungen gleichzeitig Aufmerksamkeit verlangen
- Service- und Kundenorientierung am Telefon und per Mail

Einstieg und Ausbildung
Der klassische Weg führt über die dreijährige Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung. Auch Quereinsteiger mit anderer kaufmännischer Ausbildung finden den Weg in die Disposition oder Abfertigung, wenn sie sich in Transportrecht und Zollabwicklung einarbeiten. Wer sich weiterentwickeln will, kann den Verkehrsfachwirt oder ein berufsbegleitendes Logistikstudium anschließen.
Perspektiven
Mit Erfahrung übernehmen Speditionskaufleute Verantwortung für eigene Verkehre, Großkunden oder ein Team in der Disposition. Häufige nächste Schritte sind Speditionsleiter, Teamleiter Disposition oder der Wechsel auf die Verladerseite in die Transportlogistik eines Industrieunternehmens. Auch Spezialisierungen wie Luftfracht, Seefracht oder Gefahrgut steigern den Marktwert deutlich.
Aktuelle Stellenangebote
Aktuell sind hier keine Stellen ausgeschrieben. Legen Sie einen Job-Alert an oder bewerben Sie sich initiativ, wir melden uns bei passenden Positionen.
Häufige Fragen
Was verdient ein Speditionskaufmann?
Als Orientierung gilt eine Spanne von etwa 34.000 bis 44.000 Euro brutto im Jahr. Wo Sie genau liegen, hängt von Region, Betriebsgröße, Spezialisierung und Berufserfahrung ab. Mit Verantwortung für Großkunden oder ein eigenes Verkehrsgebiet sind auch höhere Gehälter erreichbar.
Worin unterscheidet sich der Speditionskaufmann vom Disponenten?
Die Aufgaben überschneiden sich, sind aber nicht identisch. Der Speditionskaufmann deckt das gesamte kaufmännische Spektrum ab, von der Angebotskalkulation über Frachtpapiere bis zur Zollabwicklung. Der Disponent konzentriert sich auf die operative Einsatzplanung von Fahrzeugen, Fahrern und Touren. Viele Speditionskaufleute arbeiten im Berufsalltag auch dispositiv.
Wie hilft Talnovia bei der Jobsuche als Speditionskaufmann?
Für Sie als Kandidat ist die Vermittlung kostenlos und diskret. Wir besprechen zuerst Ihre Vorstellungen zu Aufgaben, Gehalt und Arbeitsweg und schlagen Ihnen dann gezielt passende Positionen vor, darunter auch Stellen, die gar nicht öffentlich ausgeschrieben werden. Ihr Profil geht nie ohne Ihre Zustimmung an ein Unternehmen.
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