Finanzen & Buchhaltung
Steuerfachangestellter: Aufgaben, Gehalt und Anforderungen
Steuerfachangestellte betreuen Mandanten in Kanzleien: von der laufenden Buchführung über Lohnabrechnungen bis zur Steuererklärung.
Steuerfachangestellte sind das Rückgrat jeder Steuerkanzlei: Sie führen die Finanzbuchhaltung ihrer Mandanten, erstellen Lohn- und Gehaltsabrechnungen, bereiten Jahresabschlüsse vor und fertigen Steuererklärungen an. Weil sich Steuerrecht und Meldeverfahren laufend ändern, sind Fachkräfte gefragt, die aktuell bleiben und Mandanten verlässlich durch die Pflichten führen. Der Bedarf ist hoch, denn viele Kanzleien finden seit Jahren nicht genug Nachwuchs.
Typische Arbeitgeber sind Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien, zunehmend aber auch Buchhaltungsabteilungen von Unternehmen, die das Kanzlei-Know-how ins Haus holen. Talnovia vermittelt Steuerfachangestellte an beide Seiten: für Kandidatinnen und Kandidaten kostenlos und diskret, für Firmen und Kanzleien mit einer geprüften Vorauswahl statt eines Bewerberstapels.

Gehalt als Steuerfachangestellter (2026)
38.000 € bis 50.000 €
Jahresbrutto in Vollzeit, bundesweiter Orientierungswert. Je nach Region, Erfahrung und Unternehmensgröße sind Abweichungen normal.
Typische Aufgaben
- Laufende Finanzbuchhaltung für Mandanten erfassen und Belege kontieren, meist in DATEV
- Lohn- und Gehaltsabrechnungen erstellen inklusive Meldungen an Krankenkassen und Finanzamt
- Steuererklärungen für Privatpersonen und Unternehmen vorbereiten und anfertigen
- Jahresabschlüsse und Einnahmen-Überschuss-Rechnungen vorbereiten
- Bescheide des Finanzamts prüfen und Fristen im Blick behalten
- Mandanten zu laufenden steuerlichen Pflichten informieren und Rückfragen klären
- Schriftverkehr mit Finanzämtern, Krankenkassen und Behörden führen
Das bringen Sie mit
- Abgeschlossene Ausbildung zum Steuerfachangestellten
- Sichere Kenntnisse in DATEV oder vergleichbarer Kanzleisoftware
- Grundlagen in Steuerrecht, Buchführung und Lohnabrechnung, gepflegt durch regelmäßige Fortbildung
- Sorgfältige, termintreue Arbeitsweise, denn Abgabefristen sind nicht verhandelbar
- Verschwiegenheit und ein professioneller Umgang mit Mandantendaten
- Freundliche, klare Kommunikation mit Mandanten und Behörden

Einstieg und Ausbildung
Der klassische Weg ist die dreijährige duale Ausbildung zum Steuerfachangestellten in einer Kanzlei, für die ein guter mittlerer Schulabschluss oder Abitur üblich ist. Wer bereits eine kaufmännische Ausbildung mitbringt, kann die Ausbildung teils verkürzen. Ein Quereinstieg ohne Ausbildung ist in Kanzleien selten, gelingt aber gelegentlich über Buchhaltungserfahrung plus gezielte DATEV- und Steuerfachkurse.
Perspektiven
Nach einigen Jahren Berufspraxis stehen die Weiterbildungen zum Steuerfachwirt oder geprüften Bilanzbuchhalter offen, beide bringen spürbar mehr Verantwortung und Gehalt. Wer den großen Schritt gehen will, kann das Steuerberaterexamen anstreben. Auch der Wechsel in die Buchhaltung oder Steuerabteilung eines Unternehmens ist ein häufiger und gut bezahlter Karriereweg.
Aktuelle Stellenangebote
Aktuell sind hier keine Stellen ausgeschrieben. Legen Sie einen Job-Alert an oder bewerben Sie sich initiativ, wir melden uns bei passenden Positionen.
Häufige Fragen
Was verdient ein Steuerfachangestellter?
Als Orientierung gelten 38.000 bis 50.000 Euro brutto im Jahr. Wo Sie in dieser Spanne liegen, hängt von Region, Berufserfahrung und Größe der Kanzlei oder des Unternehmens ab. Mit Weiterbildungen wie dem Steuerfachwirt steigt das Gehalt deutlich darüber hinaus.
Worin unterscheiden sich Steuerfachangestellte und Steuerfachwirte?
Der Steuerfachwirt ist eine Aufstiegsfortbildung, die auf der Ausbildung zum Steuerfachangestellten aufbaut. Steuerfachwirte übernehmen anspruchsvollere Mandate, bereiten komplexere Abschlüsse vor und arbeiten oft als rechte Hand des Steuerberaters, entsprechend höher liegt das Gehalt.
Wie hilft Talnovia bei der Jobsuche als Steuerfachangestellter?
Wir vermitteln Sie kostenlos und diskret: Ihr aktueller Arbeitgeber erfährt nichts, Ihre Unterlagen gehen nur mit Ihrer Zustimmung an eine konkrete Kanzlei oder Firma. Über unser Netzwerk erreichen Sie auch Positionen, die nie öffentlich ausgeschrieben werden, und wir ordnen Ihre Gehaltsvorstellung realistisch ein.
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