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Kandidaten-Geschichte

Ich wollte keine Buzzwords mehr, sondern ein Team, das Software ernsthaft baut. Genau das habe ich bekommen.

Jana P. · Softwareentwicklerin

Vermittelt in 3 Wochen

Jana P., Softwareentwicklerin

Die Ausgangslage

In der Agentur war jedes Projekt ein Sprint zum Launch, danach hat das Ergebnis nie wieder jemand angefasst. Technische Schulden waren egal, Hauptsache die Deadline stand, und in den letzten Wochen vor einem Launch waren Zehn-Stunden-Tage die Regel. Nach drei Jahren hatte ich ein Dutzend Projekte im Lebenslauf, aber das Gefühl, fachlich auf der Stelle zu treten, weil ich nie erlebt habe, wie Software über Jahre wächst. Der Wendepunkt kam, als ich ein eigenes altes Projekt für einen Bugfix wieder öffnen musste und meinen damaligen Code selbst nicht mehr verantworten wollte. Recruiter-Nachrichten bekam ich täglich, aber immer für Stellen, die mit meinem Profil nichts zu tun hatten, einmal für eine Java-Stelle, obwohl in meinem Profil kein einziges Java-Projekt stand. Irgendwann habe ich diese Nachrichten gar nicht mehr geöffnet.

Der Weg mit Talnovia

Der Unterschied war, dass mein Berater meinen Tech-Stack tatsächlich verstanden hat und im ersten Gespräch nach konkreten Dingen fragte: wie wir testen, wie Reviews laufen, was mich an der Agentur-Arbeit fachlich stört. Er hat daraus abgeleitet, dass mir Produktverantwortung fehlte, nicht ein neues Framework, und diese Diagnose stimmte genau. Statt mir fünf halbpassende Stellen zu schicken, hat er mir ein einziges Produktunternehmen vorgestellt und begründet, warum es passt. Im Prozess durfte ich das Team in einer Pairing-Session kennenlernen, statt Auswendiglern-Fragen zu beantworten, und schon in dieser Stunde habe ich mehr über die Codebasis gelernt als in manchem Agentur-Monat. Feedback kam nach jedem Schritt innerhalb von 48 Stunden, sodass ich nie in diesem zermürbenden Warten hing, das ich von früheren Bewerbungen kannte. Nach drei Wochen lag der Vertrag auf dem Tisch.

Was den Unterschied gemacht hat

Den Ausschlag gab, dass jemand meine Unzufriedenheit präzise diagnostiziert hat, bevor er gesucht hat. Ich hätte von allein wieder eine Stelle nach Stack und Gehalt ausgewählt und wäre womöglich in der nächsten Feature-Fabrik gelandet, nur mit anderem Logo. Die Frage, ob ich je erlebt habe, wie mein Code ein Jahr später gepflegt wird, hat den Kern getroffen: mir fehlte Verantwortung über die Zeit, nicht Abwechslung. Mit dieser Klarheit war die Auswahl plötzlich einfach, ein passendes Unternehmen statt zwanzig halber Treffer. Und die Pairing-Session hat mir erlaubt, das Team genauso zu prüfen wie es mich.

Heute

Ich arbeite heute in einem Team von acht Entwicklerinnen und Entwicklern an einer Logistik-Plattform, mit Code-Reviews, echten Tests und einer Roadmap, bei der ich mitrede. Zum ersten Mal betreue ich Code, den ich vor einem Jahr geschrieben habe, und genau daran merke ich, wie viel ich inzwischen dazugelernt habe. Crunch gibt es nicht, wenn eine Deadline eng wird, wird der Umfang verhandelt statt meiner Abende. Vom ersten Kontakt bis zum Vertrag vergingen drei Wochen, rückblickend der einfachste Jobwechsel meines Lebens. Die täglichen Recruiter-Nachrichten lösche ich immer noch, aber inzwischen mit einem Lächeln.

Name und Details sind zum Schutz der Beteiligten anonymisiert beziehungsweise verändert.

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