Kandidaten-Geschichte
„Endlich ein Arbeitgeber, bei dem gute Leistung sich auch wirklich auszahlt.“
Nadine W. · Account Managerin im Außendienst
Vermittelt in 4 Wochen
KI-generiertes BildDie Ausgangslage
Ich war im Vertrieb immer gut, in meinem besten Jahr habe ich mein Ziel deutlich übererfüllt, und genau das wurde zum Problem. Mein alter Arbeitgeber hat gute Leistung bestraft: Wer überperformte, bekam im Folgejahr einfach ein höheres Ziel, und die Provision war ab einer bestimmten Schwelle gedeckelt. Ab Oktober habe ich Abschlüsse ins nächste Jahr geschoben, weil sie mir im laufenden nichts mehr brachten, und mir war völlig klar, wie absurd das ist. Dazu kam ein Gebiet, das jedes Jahr neu zugeschnitten wurde, zweimal habe ich mühsam aufgebaute Kunden an Kollegen verloren. Der Wendepunkt war das Zielgespräch, in dem mein Vertriebsleiter meine Einwände mit dem Satz abtat, das System komme nun mal aus der Zentrale. Da wusste ich, dass sich hier nie etwas ändern würde, egal wie gut ich verkaufe.
Der Weg mit Talnovia
Mein Berater hat als Erstes das Vergütungsmodell der infrage kommenden Arbeitgeber seziert, bevor er mir überhaupt eine Stelle vorschlug, und genau diese Reihenfolge war neu für mich. Er hat sich Provisionslogik, Zielsetzungsprozess und Gebietsschutz im Detail erklären lassen, Punkte, nach denen ich mich in einem Bewerbungsgespräch nie so hartnäckig zu fragen getraut hätte. Zwei Unternehmen flogen raus, weil die Provisionslogik ähnlich vergiftet war wie meine alte, eines davon hätte ich allein für attraktiv gehalten, weil das Grundgehalt höher war. Beim dritten stimmte das Gesamtbild: ungedeckelte Provision, geschütztes Gebiet, Bestandskunden ab Tag eins. Diese drei Punkte haben wir nicht per Handschlag, sondern schriftlich im Vertrag festgehalten. Vier Wochen nach dem ersten Telefonat habe ich unterschrieben.
Was den Unterschied gemacht hat
Der Hebel war, das Vergütungssystem als das eigentliche Auswahlkriterium zu behandeln, nicht als Detail im Kleingedruckten. Ich hätte allein auf Produkt, Marke und Grundgehalt geschaut und wäre womöglich wieder in einem System gelandet, das gegen mich gebaut ist. Erst die Frage, was mit meinem Ziel passiert, wenn ich es übererfülle, trennt gute Vertriebsarbeitgeber von schlechten, und diese Frage hat mein Berater für mich gestellt, bevor ich Zeit investiert habe. Dass die Zusagen dann in den Vertrag wanderten statt in freundliche Mails, hat den Unterschied dauerhaft gemacht. Mündliche Versprechen hatte ich beim alten Arbeitgeber schließlich auch genug bekommen.
Heute
Ich betreue heute Industriekunden für einen Hersteller, der Vertrieb als Partner versteht, nicht als Kostenstelle, und das merkt man in jedem Gespräch mit meinem Vertriebsleiter. Mein erstes volles Jahr lag deutlich über meinem alten Gesamtpaket, obwohl das Grundgehalt fast gleich ist, der Unterschied kommt komplett aus der ungedeckelten Provision. Den Firmenwagen nutze ich auch privat, und mein Gebiet ist mir vertraglich zugesichert. Mein Ziel für nächstes Jahr habe ich mitverhandelt, mit Argumenten und Marktzahlen, statt es diktiert zu bekommen. Zum ersten Mal in meinem Berufsleben arbeite ich in einem System, das mit mir gewinnt statt gegen mich.
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