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Kunden-Geschichte

Bauleiter galten bei uns als unbesetzbar. Jetzt haben wir zwei eingestellt, beide aus der Region.

Bauunternehmen, Münsterland · Hoch- und Schlüsselfertigbau, 150 Mitarbeitende

2 Einstellungen in 8 Wochen

Bauunternehmen, Münsterland, Hoch- und Schlüsselfertigbau, 150 Mitarbeitende

Die Ausgangslage

Für zwei anlaufende Wohnbauprojekte fehlten die Bauleiter, und der Markt ist so eng, dass auf Anzeigen fast ausschließlich Bewerbungen ohne die nötige Erfahrung kamen. Ein Projekt musste bereits vom Geschäftsführer selbst geführt werden, der dafür in Kalkulation und Kundenakquise fehlte, wo die eigentlichen Weichen für das Folgejahr gestellt werden. Zwei Headhunter hatten zuvor Kandidaten präsentiert, die beim Gehalt jede Kalkulation sprengten oder Fahrzeiten von über einer Stunde mitgebracht hätten, was erfahrungsgemäß nie lange hält. Im Führungskreis hatte sich die Überzeugung festgesetzt, dass Bauleiter schlicht nicht zu bekommen sind. Die Bauzeitenpläne der beiden Projekte gerieten unterdessen in Verzug, bevor der erste Kran stand. Eine dritte Anzeigenrunde hätte nur Geld gekostet und dieselben Bewerbungen gebracht.

Die Zusammenarbeit

Talnovia hat im Briefing zuerst gefragt, was Bauleiter in der Region zum Wechseln bewegt, und die Antwort lag nicht beim Gehalt. Angesprochen wurden Bauleiter in laufenden Anstellungen, die mit langen Pendelzeiten, wechselnden Fernbaustellen oder chaotischer Projektlage unzufrieden waren, aber nie aktiv gesucht hätten. Das Angebot des Unternehmens wurde darauf zugeschnitten: Projekte vor der Haustür, verlässliche Wochenenden und ein fester Polier je Baustelle, der den Namen verdient. Diese Punkte wurden im Erstgespräch konkret belegt, mit Projektliste und Einsatzradius, nicht als Versprechen in den Raum gestellt. Beide Finalisten kamen aus einem Umkreis von 40 Kilometern und hatten zum Zeitpunkt der Ansprache keine einzige Bewerbung laufen. Die Gespräche fanden abends und einmal samstags statt, weil Bauleiter tagsüber auf der Baustelle stehen.

Was den Unterschied gemacht hat

Der Hebel war der Wechsel vom Warten auf Bewerber zur Ansprache latent Wechselbereiter. Die gesuchten Bauleiter existierten in der Region, sie lasen nur keine Stellenanzeigen, weil sie in Lohn und Brot standen. Erreichbar wurden sie über das eine Argument, das Anzeigen nie transportieren: die konkrete, nachprüfbare Verbesserung ihres Alltags, kurze Wege statt Fernbaustellen. Dass die Gespräche sich nach dem Tagesrhythmus der Kandidaten richteten, hat den Ausschlag bei der Terminfindung gegeben.

Das Ergebnis

Beide Stellen waren nach acht Wochen unterschrieben, beide Bauleiter traten mit regulärer Kündigungsfrist an und führen heute je zwei Projekte. Der Geschäftsführer ist zurück in Kalkulation und Akquise, und die beiden Wohnbauprojekte holten ihren Anlaufverzug innerhalb der Rohbauphase wieder auf. Einer der beiden Bauleiter hat aus seinem alten Netzwerk inzwischen einen Polier mitgebracht, ohne dass dafür gesucht werden musste. Die These von der Unbesetzbarkeit ist im Führungskreis vom Tisch. Für die kommende Kolonnenverstärkung liegt das nächste Mandat bereits bei Talnovia.

Name und Details sind zum Schutz der Beteiligten anonymisiert beziehungsweise verändert.

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