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Kunden-Geschichte

Erst als Contractor gestartet, nach vier Monaten fest übernommen. Genau die Flexibilität brauchten wir.

IT-Dienstleister, Düsseldorf · Individualsoftware, 90 Mitarbeitende

Start nach 9 Tagen, Übernahme nach 4 Monaten

IT-Dienstleister, Düsseldorf, Individualsoftware, 90 Mitarbeitende

Die Ausgangslage

Ein gewonnenes Großprojekt brauchte ab sofort zwei zusätzliche Backend-Entwickler, aber die Freigabe für Festanstellungen hing im Jahresbudget fest und war frühestens zum nächsten Quartal zu erwarten. Eigene Freelancer-Suchen über die üblichen Plattformen scheiterten an Stundensätzen jenseits des Projektbudgets oder an Verfügbarkeiten in drei Monaten. Zwei vielversprechende Kontakte sprangen ab, als klar wurde, dass niemand im Haus Zeit hatte, Verträge und Rahmenbedingungen zügig zu klären. Der Projektstart rückte näher, und im Kundenvertrag standen Pönalen für Terminverzug. Der Projektleiter kalkulierte bereits durch, welche Features sich mit dem Bestandsteam streichen ließen. Die Geschäftsführung wollte keine hastige Festeinstellung, die nach Projektende zum Problem wird, aber auch keinen Vertragsbruch beim Kunden.

Die Zusammenarbeit

Talnovia hat das Problem im Briefing umgedreht: Gesucht wurden nicht klassische Projekt-Freelancer, sondern Contractor, die sich eine spätere Festanstellung grundsätzlich vorstellen konnten. Damit öffnete sich ein anderer Kandidatenkreis mit realistischen Sätzen, denn für diese Gruppe zählte die Perspektive mehr als der letzte Euro Stundensatz. Die fachliche Vorprüfung übernahm Talnovia anhand der konkreten Projektanforderungen, das Unternehmen führte pro Position nur noch ein technisches Gespräch. Neun Tage nach dem Briefing saß der erste Entwickler im Projekt, der zweite folgte zwei Wochen später. Verträge, Verlängerungen und später die Übernahmemodalitäten liefen komplett über einen Ansprechpartner, ohne dass der Projektleiter sich mit Vertragswerk beschäftigen musste. Ein kurzer monatlicher Check stellte sicher, dass beide Seiten mit der Zusammenarbeit zufrieden blieben und die Übernahmefrage zum richtigen Zeitpunkt auf den Tisch kam.

Was den Unterschied gemacht hat

Der Hebel war die bewusste Trennung von Vertragsform und Personalentscheidung. Statt auf die Budgetfreigabe zu warten oder unter Zeitdruck fest einzustellen, startete die Zusammenarbeit in der Form, die sofort möglich war, mit offener Perspektive auf die Form, die langfristig gewollt war. Beide Seiten konnten sich vier Monate lang in echter Projektarbeit prüfen, was kein Interview der Welt leisten kann. Die Festanstellung war am Ende keine Wette mehr, sondern die Bestätigung einer erprobten Zusammenarbeit.

Das Ergebnis

Das Projekt ging pünktlich live, die Pönalen blieben Theorie. Einer der beiden Contractor wechselte nach vier Monaten wie geplant in die Festanstellung, mit voller Produktivität ab dem ersten Tag, weil Einarbeitung und Teamfindung längst passiert waren. Der zweite verlängerte für die nächste Projektphase und blieb bewusst selbstständig, auch das eine saubere Lösung. Die befürchtete Fehlbesetzung unter Zeitdruck fand nie statt, weil die Probephase in echter Arbeit lag statt in Bewerbungsgesprächen. Der Dienstleister nutzt das Modell inzwischen als Standard für jeden Projektstart mit unklarem Stammbedarf.

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