Ablauf & Kosten
Recruitment Process Outsourcing (RPO)
Recruitment Process Outsourcing (RPO) bezeichnet die Auslagerung des gesamten Recruitings oder einzelner Teilprozesse an einen externen Dienstleister.
Recruitment Process Outsourcing bedeutet, dass ein Unternehmen sein Recruiting ganz oder in Teilen an einen spezialisierten Anbieter übergibt. Der Dienstleister übernimmt dann definierte Aufgaben, von der Bedarfsanalyse über die Ansprache bis zur Vorauswahl. Anders als bei einer einzelnen Vermittlung ist RPO auf Dauer angelegt und wird meist über einen festen Vertrag mit laufender Vergütung abgerechnet. Der Anbieter arbeitet dabei oft eng in die internen Abläufe des Kunden eingebunden.
In der Praxis gibt es verschiedene Abstufungen. Beim vollständigen RPO verantwortet der Partner den kompletten Recruiting-Prozess für alle oder viele Stellen. Beim projektbezogenen RPO wird nur eine begrenzte Kampagne ausgelagert, etwa der Aufbau eines neuen Standorts. Kleinere Betriebe nutzen häufig eher selektive Modelle, bei denen einzelne Schritte abgegeben werden. Welche Variante passt, hängt vom Volumen offener Stellen und von den vorhandenen internen Kapazitäten ab.
RPO wird meist als monatliche Pauschale oder pro besetzter Stelle vergütet und unterscheidet sich damit von der klassischen erfolgsbasierten Personalvermittlung. Für Unternehmen mit dauerhaft hohem Einstellungsbedarf kann das planbare Kosten und kürzere Besetzungszeiten bringen. Wer nur gelegentlich Fachkräfte sucht, fährt mit einer erfolgsabhängigen Vermittlung ohne Grundgebühr oft günstiger.
Häufige Fragen zu Recruitment Process Outsourcing (RPO)
Worin unterscheidet sich RPO von einer Personalvermittlung?
Eine Personalvermittlung besetzt einzelne Stellen und wird in der Regel nur bei erfolgreicher Einstellung bezahlt. RPO ist eine längerfristige Zusammenarbeit, bei der ein Partner ganze Prozessteile übernimmt und dafür laufend vergütet wird.
Für welche Unternehmen lohnt sich RPO?
Vor allem für Betriebe mit vielen gleichartigen oder dauerhaft offenen Stellen, deren interne Personalabteilung an Kapazitätsgrenzen stößt. Bei nur wenigen Vakanzen im Jahr ist eine erfolgsbasierte Einzelvermittlung meist wirtschaftlicher.
Wie wird RPO abgerechnet?
Üblich sind eine monatliche Pauschale, ein Preis pro besetzter Stelle oder eine Mischung aus beidem. Die genaue Struktur richtet sich nach Umfang und Laufzeit der Zusammenarbeit.
Weitere Begriffe aus Ablauf & Kosten
- Anforderungsprofil
- Bewerbermanagement (ATS)
- Candidate Experience
- Erfolgshonorar
- Nachbesetzungsgarantie
- Stellenanzeige